Herzlich willkommen bei KörperWissen! Alltagssprache
Inklusive sexuelle Bildung – sexualpädagogische Konzepte – Schutzkonzepte
Workshops für Menschen mit Behinderungen und pädagogische Fachkräfte.

Körper
Unser Körper ist weit mehr als nur ein Gefäß – er ist die Grundlage dafür, wie wir die Welt erleben, mit anderen Menschen in Kontakt treten und uns selbst wahrnehmen. Körpererleben und Gefühle hängen eng zusammen. Über körperliche Signale spüren wir, was uns guttut oder uns Sicherheit gibt. Diese Signale sind wichtig, um die Wahrnehmung eigener Bedürfnisse und das Erkennen von Grenzen zu entwickeln. Wer seinen Körper gut kennt, kann sich besser schützen.
Mein Ziel ist es, Menschen dabei zu unterstützen, ein solides und positives Verständnis für ihren eigenen Körper zu entwickeln. Dieses Wissen ist die Basis für Selbstbestimmung, Gesundheit, persönliche Entwicklung – und auch für einen bewussten und selbstbestimmten Umgang mit der eigenen Sexualität.
Sexualität
Sexualität ist ein natürlicher und grundlegender Teil des Menschseins. Sie umfasst körperliche, psychische, soziale und biografische Dimensionen und ist viel mehr als nur Sex. Sexualität zeigt sich in Emotionen, Bindung, Intimität, Beziehungen, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität und den persönlichen Werten und Einstellungen eines Menschen.
Jeder Mensch (er)lebt Sexualität anders. Bedürfnisse, Ausdrucksformen und Bedeutungen können sich im Laufe des Lebens verändern. Es ist wichtig Sexualität als etwas Individuelles und Vielfältiges zu verstehen. Sexuelle Selbstbestimmung muss dabei genauso im Mittelpunkt stehen wie Konsens und die Anerkennung von verschiedenen Lebens- und Liebesformen. Das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung, schließt sowohl die freie Entfaltung als auch den Schutz vor Grenzverletzungen mit ein.
Sexuelle Bildung
Sexuelle Bildung ist ein fortlaufender Prozess, der Menschen unterstützt, eine reflektierte, selbstbestimmte und verantwortungsvolle Haltung zur eigenen Sexualität zu entwickeln. Sie geht über reine Wissensvermittlung hinaus und bezieht emotionale, soziale und strukturelle Aspekte mit ein.
Zu den zentralen Themen gehören unter anderem:
- Körperwissen und Körperwahrnehmung
- Emotionen und Beziehungserleben
- Bedürfnisse und Wünsche
- persönliche Grenzen und Grenzachtung
- Prävention sexualisierter Gewalt
Für mich bedeutet sexuelle Bildung nicht nur Information weiterzugeben, sondern Räume zu schaffen, in denen Menschen sicher, respektvoll und wertschätzend über ihre Erfahrungen und Fragen sprechen können. Sexuelle Bildung kann helfen, Barrieren abzubauen und Menschen in ihrer sexuellen Selbstbestimmung zu stärken.
